Gemüse im Garten anbauen

Nachhaltiger Konsum von Lebensmitteln rückt immer mehr in den Fokus. Neue Konzepte wie solidarische Landwirtschaft, Gartenpatenschaften und Bio-Kisten kommen zunehmend in den Trend. Aber besonders das in der Vergangenheit in Vergessenheit geratene Thema der Selbstversorgung bahnt sich langsam wieder den Weg in die Gärten. Wie Sie Gemüse im Garten anbauen können, welche Gründe für den eigenen Anbau sprechen, welche Planung hinter einem Gemüsegarten steht und wie Sie Schritt für Schritt den Weg zur Selbstversorgung einschlagen können, erfahren Sie im Buch „Vom Garten in die Vorratskammer – Selbstversorgung einfach erklärt“. 

Warum sollte man Gemüse im Garten anbauen?

Wer sich näher mit der Frage “Wo kommt mein Gemüse eigentlich her?” beschäftigt, wird schnell auf Themen wie Pestizide und Nachhaltigkeit aufmerksam. 
Dass Pestizide schädlich für den Körper sind, wurde in den letzten Jahren in den Medien ausführlich diskutiert. Da der ausschließliche Kauf von Bioprodukten für die meisten Personen finanziell nicht tragbar ist, wird in vielen Haushalten täglich und mehrfach eine kleine Menge an schädlichen Pestiziden über das Essen konsumiert. Gemüse im Garten anbauen ist eine tolle Möglichkeit, die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe der eigenen Lebensmittel zu gewinnen. 
Ein weiterer Grund zum Gemüse im Garten anbauen ist Nachhaltigkeit. Wer sich über den eigenen Garten selbst versorgt, ernährt sich saisonal und regional. Keine Äpfel, Zucchini oder Birnen aus Marokko, Ägypten oder Chile, sondern direkt aus dem eigenen Garten. 

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4 gute Gründe zum Gemüse im Garten anbauen: 

  1. Auswahl von Saatgut: Gemüse im Garten anbauen ermöglicht eine große Auswahl an Saatgut. Viele Variationen von unterschiedlichen Gemüsesorten sind aus dem Supermarkt gar nicht bekannt. Wussten Sie, dass es lila Kohlrabi, weiße Erdbeeren und schwarze Tomaten gibt? Gemüse im Garten anbauen ermöglicht eine komplett individuelle Auswahl von Obst- und Gemüsesorten – ganz nach Ihrem Geschmack!
  2. Ökologisch: Die Selbstversorgung über den eigenen Garten ermöglicht einen nachhaltigen Anbau, indem Böden geschont und Transportwege gespart werden. 
  3. Gesundheit: Gemüse im Garten anbauen ist aufgrund der hohen und pestizidfreien Qualität des Gemüses ausgesprochen gesund. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass beim Gärtnern viel Zeit an der frischen Luft verbracht wird. Der stressige Alltag kann bei der Arbeit im Garten entschleunigt werden.
  4. Geschmack: Das Gemüse aus dem eigenen Garten ist aufgrund der Frische meist viel aromatischer als das Gekaufte aus dem Supermarkt.

Wer kann Gemüse im Garten anbauen?

Gemüse im Garten anbauen kann jede Person, die eine Begeisterung für das Gärtnern und gesunde Ernährung mitbringt. Im Buch gibt es sogar eine Lösung zur Selbstversorgung für jede Gartengröße: Balkongarten, Gartenland oder Hochbeet. Wer bisher noch keinen eigenen Nutzgarten bewirtschaftet, erhält im Buch „Vom Garten in die Vorratskammer“ alle wichtigen Informationen, die für das erste erfolgreiche Gartenjahr und die darauf folgenden benötigt werden. Sie wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen? Sie erhalten im Buch „Vom Garten in die Vorratskammer“ einen ausführlichen Leitfaden, wie ein Nutzgarten geplant, angelegt und gepflegt wird. Der Selbstversorgung steht also nichts mehr im Wege.  

Wie Gemüse im Garten anbauen?

Um sich über den eigenen Garten mit Gemüse zu versorgen, gehört zunächst einiges an Planung dazu. Dabei gibt es vorab wichtige Fragen, die geklärt werden müssen: 

  • Was möchte ich anbauen (z. B. Gemüseart und -sorte, Obst, Kräuter)?
  • Wie viel Fläche habe ich zur Verfügung (z. B. Hochbeete, Hügelbeete, Kompostbeet)?
  • Welches Gemüse darf nebeneinander gepflanzt werden und was versteht sich nicht miteinander (Mischkultur)?
  • Wie viel Gemüse brauche ich im Monat (z. B. Salat, Radieschen)?

Wenn eine Liste über die gewünschten Gemüsesorten und Mengen erstellt wurde, geht es an die weitere Gartenplanung. Zunächst muss der Garten einen groben Aufbau bekommen. Dabei muss geklärt werden, welche Flächen zur Erholung oder für Sandkästen/Spielbereiche sowie Terrassen freigehalten werden sollen.
Wenn die Fläche für die Nutzpflanzen feststeht, muss den Bedürfnissen der Pflanzen entsprechend der passende Standort gefunden werden. Der Garten bzw. die Anbaufläche sollte auf Eigenschaften und Beschaffenheit untersucht werden. Dazu gehören: 

  • Lichteinfall: Wo ist es wann sonnig?
  • Wasser: Wo ist es im Garten eher feucht und wo häufig nass?
  • Bodenqualität: Ist der Boden an einigen Stellen eher sandig oder lehmig?

Die Standorteigenschaften sind eine wichtige Komponente, die bei der Selbstversorgung beachtet werden müssen, um eine möglichst ertragreiche Ernte zu erzielen. Für jeden Standort gibt es auch eine geeignete Nutzpflanze. Für nahezu alle Obst- und Gemüsesorten im Selbstversorgergarten gibt es im Buch „Vom Garten direkt in die Vorratskammer“ spannende sowie nützliche Informationen zu Variationen, Pflanzzeit, Lichtbedürfnissen, Fruchtfolge, Bodenbeschaffenheit, Bewässerung und möglichen Konflikten mit Nachbarpflanzen.

Gestaffelten Anbau sinnvoll planen

Ein wichtiger Teil der Selbstversorgung ist der gestaffelte Anbau. Bei der Selbstversorgung unterscheidet man in Hinblick auf die Ernte von Obst und Gemüse drei verschiedene Kategorien.

Die erste Kategorie sind Obst- und Gemüsesorten, die nur einmal im Jahr geerntet werden und entweder direkt verzehrt oder haltbar gemacht werden müssen. Dazu gehören beispielsweise Kirschen, Johannisbeeren und Himbeeren.

In der zweiten Kategorie sind Gemüse, die sich problemlos über das ganze Jahr lagern lassen. Dazu gehören Gemüsesorten wie Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch. Für beide Arten dieser Nutzpflanzen gibt das Buch „Vom Garten direkt in die Vorratskammer“ das passende Handwerkszeug und erklärt die unterschiedlichen Techniken zum haltbar machen.

In der dritten Kategorie geht es um die gestaffelte Ernte. Unter gestaffelter Ernte versteht man die zeitversetzte Aussaat oder das zeitversetzte Auspflanzen von Jungpflanzen. So macht es in der Selbstversorgung wenig Sinn, 20 erntereife Salatköpfe auf einmal zu haben. Deshalb werden alle paar Wochen die für einen Monat benötigten Salatjungpflanzen ausgepflanzt, damit die ganze Saison über frischer Salat aus dem Garten kommt. Zu dieser Kategorie gehören neben Salaten auch Kohlrabi, Möhren, Rote Bete, Radieschen und Mangold.

Sie denken, diese Art von Planung bekommen Sie nicht hin? Im Buch „Vom Garten direkt in die Vorratskammer“ bekommen Sie alle Informationen, die zur sinnvollen und erfolgreichen Planung eines Selbstversorgergartens notwendig sind.

Wie pflegt man den Gemüsegarten richtig?

Die Pflege des Nutzgartens ist mindestens so wichtig wie eine gute Planung. Da Pestizide und chemische Substanzen im Selbstversorgergarten vermieden werden sollten, sind biologische Düngemittel wie Kompost, Brennnesseljauche, Urgesteinsmehl, Hornspäne und Schafwollpellets geeignete Mittel, um eine ertragreiche Ernte sicherzustellen. Sie sorgen für gesunde Pflanzen mit ausreichend zur Verfügung stehenden Nährstoffen.
Auch die unbeliebte Thematik des Unkrauts muss bei der Pflege des Gemüsegartens Beachtung finden. So ist für ein gesundes Pflanzenwachstum das Unkrautjäten unumgänglich. Wer es sich etwas leichter in der Gartenpflege machen möchte, schaut sich die Technik des Mulchens bei der Natur ab. Eine ausreichend dick geschichtete Mulchoberfläche hält die Feuchtigkeit im Boden, versorgt ihn mit Nährstoffen und unterdrückt lästiges Unkraut.

Wie wird Gemüse aus dem eigenen Garten haltbar machen?

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Die Techniken zum haltbar machen von Gemüse sind vielseitig, lecker und über viele Jahrhunderte bewährt. Beim Gemüse im Garten anbauen kommt man um das haltbar machen der Ernte kaum umhin. Um Vorräte für den Winter zu schaffen, werden im Buch folgende Techniken näher erläutert: 

  • Einkochen
  • Einlegen in Essig
  • Einlegen in Alkohol
  • Fermentieren
  • Dörren
  • Wein, Sirup, Säfte
  • Einfrieren
  • Einmachen
  • Kandieren

Das haltbar machen der Ernte ist besonders dann wichtig, wenn große Mengen geerntet werden müssen, aber nicht direkt aufgebraucht werden können. Gemüse im Garten anbauen kann hohe Ernteerträge bringen, die schnellstmöglich verarbeitet werden sollten, um nicht zu verderben. Das ist häufig bei Obst wie z. B. Kirschbäumen oder Apfelbäumen der Fall.

Für wen ist das Buch “Vom Garten in die Vorratskammer – Selbstversorgung einfach erklärt” von Marco Strahlendorf geeignet?

Wer als Neueinsteiger/in anfängt, sich in die Thematik der Selbstversorgung einzulesen, fühlt sich häufig von den zahlreichen Informationen rund um den Themenbereich überfordert. Im Buch „Vom Garten in die Vorratskammer – Selbstversorgung einfach erklärt“ bekommt jede/r Anfänger/in einen Einblick darüber, wie Gemüse im Garten anbauen funktionieren kann, um unabhängig als Selbstversorger/in zu leben.
Mit einer übersichtlichen Gliederung führt das Buch Schritt für Schritt durch die maßgeblichen Aspekte, die bei einem Nutzgarten beachtet werden sollten. Dabei werden die wichtigsten Informationen auf den Punkt gebracht und liefern jeder/jedem Anfänger/in einen geeigneten Überblick über die benötigten Informationen.

Beginnend mit der Planung und Konzeption eines Selbstversorgergartens wird besonders das Hochbeet detailliert als Element des Nutzgartens erklärt. Dabei werden Aspekte wie der Bau, die Befüllung und der Anbau beleuchtet.

Bei der Planung des Gartens werden außerdem die Bodenbeschaffenheit, die Kompostierung und das Anlegen von Beeten als wichtige Grundsteine für eine erfolgreiche Selbstversorgung näher erläutert.
Daran anschließend folgt ein ausführliches Nachschlagewerk von verschiedenen Obst-, Gemüse- und Kräutersorten, die in jedem Nutzgarten vorhanden sind und dazu jeweils wichtige Informationen zu den einzelnen Pflanzen. Auch die Fragen, wie Sie eigenes Saatgut abnehmen können und Ihren Selbstversorgergarten richtig pflegen, werden im Buch leicht und verständlich beantwortet.
Es handelt sich um eine ganzheitliche Einführung in die Thematik des Selbstversorgergartens, die von der Planung über die Pflege bis hin zur Ernte und dem haltbar machen alle wichtigen Informationen liefert. Ein absolutes Muss für jeden angehenden Selbstversorger!